AKTUELLES VOM NICOLHAUS

Ein Erntedankgottesdienst einmal anders

In diesem Jahr feierten die Kinder des Nicolhauses und die Kinder des Kindergartens Flohkiste ihren Erntedankgottesdienst auf dem Bauernhof der Familie Hofmann. Hofmanns hatten ihre Fahrzeughalle zu einem schönen Gottesdienstraum umgestaltet. 
Dort dienten Strohballen als Sitzmöglichkeiten und zudem war der Altar aus Stroh mit Erntegaben und natürlich auch einer Erntekrone reichlich geschmückt. In Vorbereitung auf den bevorstehenden Erntedanksonntag hatten die Kinder und Erzieher unseres Kindergartens „Flohkiste“ ein 
schönes Programm vorbereitet. Sie bedankten sich mit ihren Liedern für die Ernte und gestalteten den Gottesdienst aktiv mit.
Zwischen Strohballen, Erntegaben und Landmaschinen - war dies ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten. 

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135 Jahre Kinderheim und Kindergarten in Willmars

Unser Kinderheim „Nicolhaus“, zu dem auch unser Kindergarten „Flohkiste“ gehört, kann auf eine 135- jährige Geschichte zurückblicken.
Zahlreiche Menschen haben unser Nicolhaus in diesen vielen Jahren unterstützt, wodurch unser Haus für viele Generationen von Kindern zu einem wichtigen Bestandteil der stationären Jugendhilfe heranwachsen konnte.
Die in Willmars geborene Künstlerin Pia Vielwerth, die von Beruf Holz- und Steinbildhauermeisterin ist, hat mit viel Gefühl und handwerklichem Geschick diese Gedenktafel für unsere Stifter und Gründer sowie Personen, die unsere besondere Anerkennung verdienen, geschaffen.

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Osterpost an Seniorinnen und Senioren

Unsere Kinder malen und basteln fleißig Briefe für Seniorinnen und Senioren zum Osterfest.

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Jahresausklang 2019

Am letzten Tag des Jahres 2019 wanderten wir gemeinsam zur evangelischen Kirche nach Neustädtles.
Dort besuchten wir den Gottesdienst und dachten bei vielen Liedern, einer Predigt zum Jahreswechsel und schöner Orgelmusik- daran, was wir im alten Jahr alles erlebt haben.
Nach dem Gottesdienst liefen wir mit unseren brennenden Fackeln wieder zu unserem Nicolhaus zurück und ließen dort das Jahr fröhlich ausklingen.
Für uns alle war dies wieder ein schöner Jahresabschluss.

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Erlebnisfreizeit in den Herbstferien

Wir Kinder des Kinderheims Nicolhaus in Willmars erkundeten bei der Ferienfreizeit in Dänemark viele Sehenswürdigkeiten, erlebten herrliche Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge und hatten viel Spaß bei den Aktivitäten zwischen Meer und Dünen.
Entlang des Atlantikwalls erfuhren wir den geschichtlichen Hintergrund und bekamen erzählt, warum hier so viele Bunker am Strand zu finden sind. Dies war für uns alle sehr interessant.
Am nördlichsten Punkt von Dänemark, dort wo Ostsee und Nordsee zusammentreffen, liegt der Seehafen Skagen. Hier ist immer etwas los. Er ist der größte Fischereihafen Dänemarks und er ist auch der größte Landeplatz für die großen Fischereifrachter und für Kreuzfahrtschiffe. Am Strand konnten wir dort sogar Seehunde beim Sonnen beobachten.
Auf eine der größten Wanderdünen Europas besuchten wir den Leuchtturm „Rubjerg Knude“ und wir staunten darüber, welche Meisterleitung die dänischen Ingenieure und Handwerker beim Umzug des Leuchtturmes vollbrachten. Beim Sandspielen auf einer riesigen Düne, da hatten wir richtig Spaß!

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Zudem erfuhren wir eine spannende Geschichte über die „Tilsandete Kirke“ – die versandete Kirche - eine Kirche, deren Kirchenschiff völlig vom Sand überdeckt ist.
Beim Besuch des großen Ozeanariums in Hirtshals konnten wir Robben, Mondfische und viele Schätze des Nordmeeres sehen.
Auf dem Heimweg mussten wir unbedingt nochmal beim Hamburger Hafen Zeit verbringen. Dort konnten wir uns ansehen, wie der Güterumschlag mit Containern aus aller Welt  funktioniert.
Zum Abschluss besuchten wir das „Panoptikum“, wo wir uns berühmte Persönlichkeiten aus Wachs, die wie echte Menschen aussehen, anschauen konnten. Viele davon kannten wir aus Funk und Fernsehen.

Es war für uns alle eine herrliche Freizeit!

Aktion "Wildbienen" im Nicolhaus

Viele Wildbienenarten können aufgrund ihrer speziellen ökologischen Ansprüche nicht im Wohnumfeld des Menschen existieren, da sie an Lebensräume gebunden sind, die es dort nicht gibt oder hier nicht ohne weiteres herzurichten sind. Für eine ganze Anzahl von Wildbienen lassen sich allerdings die Lebensbedingungen optimieren, indem man das Angebot an Nistmöglichkeiten verbessert. Da wir gerne auch bei uns den Wildbienen ein Stück Lebensraum bieten wollen, beschäftigten wir uns in den letzten Wochen intensiver mit diesem Thema und bauten gemeinsam einen Wildbienenstock, den wir in unserem Garten aufstellten. Wir freuen uns schon sehr darauf, wenn bald die ersten Wildbienen bei uns einziehen werden.

Natürlich ist damit unser Einsatz für die Insekten noch nicht beendet. Bald soll neben unserem Wildbienenstock noch ein Insektenhotel entstehen.

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Alle Jahre wieder - Sommerfest

Bei herrlichem Wetter konnten wir auch in diesem Jahr wieder gemeinsam unser traditionelles

Sommerfest feiern.

Neben zahlreichen Spieleangeboten gab es natürlich auch Leckeres zwischendurch. So hatten unsere

Mitarbeiter im Vorfeld fleißig gebacken und auch kühle Getränke vorbereitet.

Zwischendurch gab es, passend zu dem heißen Wetter, zur Erfrischung für alle noch Eis.

Ein Highlight für unsere Kinder war natürlich wieder das Kinderreiten auf unseren Islandpferden.

Insgesamt war dieser Tag wieder ein schönes Gemeinschaftserlebnis für uns alle!

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Plätzchen backen in der Großküche

An zwei Nachmittagen im Advent verwandelt sich die Großküche des Kinderheimes in die Weihnachtsbäckerei. Antje, Regina und Patricia backen zusammen mit den Kindern verschiedene Plätzchensorten. Den ganzen Nachmittag wurde gerollt, ausgestochen und natürlich auch vom Teig geschleckt. Beim Verziehen der Plätzchen entstanden echte Kunststücke. Alle Kinder gaben sich besonders Mühe, weil sie sich schon darauf freuten ihre Meisterwerke zu vernaschen. Ein köstlicher Duft ging durchs ganze Haus. Das Highlight des Tages war, als wir die frischen Plätzchen aus dem singenden Ofen holen konnten.

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Ehrungen

Mitarbeiter, die ein Dienstjubiläum feiern, werden bei uns an der Weihnachtsfeier geehrt. In diesem Jahr konnten wir fünf Jubilare mit Dienstzeiten von fünf, fünfzehn und fünfundzwanzig Jahren ehren und uns für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Kinder bedanken. Leider konnten nicht alle Jubilare an der Weihnachtsfeier teilnehmen.

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Turmfalken besuchen die Eishalle in Bad Kissingen

Am Samstag den 1.12.18 sind wir in die Eishalle nach Bad Kissingen gefahren. Wir waren alle ziemlich aufgeregt. Als wir dort ankamen, war es drinnen viel kälter als draußen. Wir haben unsere Schlittschuhe angezogen und sind vorsichtig aufs Eis und haben schnell gemerkt, dass es nicht viel, anders als Inliner fahren ist.

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Auch die kleinen sind ganz schnell ohne Stuhl gefahren. Auch wenn sie öfter mal hingefallen sind, sind sie wieder aufgestanden und weitergefahren. Es war ganz schön anstrengend. Alle hatten großen Hunger, gut dass wir selbstgebackene Plätzen und Tee zur Stärkung dabei hatten. Den Ausflug fanden wir sehr cool. Zum Abschluss sind wir in Stetten noch Pizza und Döner essen gegangen. Fazit: Es war schön aber auch sehr anstrengend.

Geschrieben: Eric und Salwa

"Firlefanz" gibt Vorstellung im Nicolhaus

Am Sonntag, den  2. Dezember 18 besuchte uns die Gruppe Firlefanz. Ab 14 Uhr erwartete uns  im Speisesaal eine weihnachtliche Lichtshow, die es echt in sich hatte. Nach einer kurzen Umbauphase gab es noch einen offenen Workshop bei dem wir uns  im  Jonglieren üben konnten. Des Weiteren konnten wir uns aus Luftballonen die schönsten Tiere formen  lassen. Insgesamt war es ein sehr schöner Nachmittag, der viel zu schnell vorüber war.

 

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Zelten in Bad Staffelstein

Ein erkenntnisreiches Wochenende verbrachte die Kindergruppe des sozial- emotionalen Verhaltenstrainings auf dem Campingplatz in Bad Staffelstein, einem Ort, der sich im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels befindet.

 

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Ob bei der Erkundung der Seenlandschaft, einer Wanderung zum nahe gelegenen Staffelberg, beim Baden im See des Campingplatzes oder beim gemeinsamen Angeln; die Kinder lernten zahlreiche Facetten von Fauna und Flora dieser Gegend kennen. Daneben kamen jedoch auch erlebnispädagogische Aktivitäten und Maßnahmen zur Teambildung nicht zu kurz. Zudem erlernten die Kinder den sicheren Umgang mit Karte und Kompass, errichteten ihr eigenes Lagerfeuer und bereiteten sich selbst ihre Mahlzeiten zu. Nachhaltig geprägt von der tollen Gemeinschaftserfahrung und den zahlreichen Unternehmungen vor Ort- kehrten die Teilnehmer schließlich in ihre Wohngruppen des Nicolhauses zurück. Sicherlich waren alle etwas müde, jedoch kamen alle mit zahlreichen Geschichten und persönlichen Erfahren im Gepäck nach Hause.

Hausfreizeit in Polen

Am Montag, den 21.5.18 fuhren wir ca. 12 Stunden mit dem Bus nach Polen. Die Fahrt war anstrengend und sehr lang. Abends kamen wir im Hotel der „Jahns“ an und aßen Chicken Nuggets mit Pommes, was wir lecker fanden. Danach wurden wir in unsere Zimmer eingeteilt. Wir trafen eine etwas ältere Frau, die nicht sehr begeistert war, so viele Kinder zu sehen.

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Am darauffolgenden Tag gab es im Hotel ein großes Frühstücksbuffet. Im Anschluss sind wir aus den Zimmern ausgezogen und sind weitergefahren. Während der langen Busfahrt lernten wir polnisch. Als wir bei den Bungalows ankamen, wurden wir in die Bungalows verteilt und haben diese bezogen. Es gab zum Abendessen kaltes Buffet mit Reiskuchen.
Am Mittwoch, besuchten wir ein Freilandmuseum. Dort haben wir eine Führung bekommen und haben erfahren, wie die Menschen früher lebten. Nach der Besichtigung gingen wir in die Stadt zum Eis essen. Am Abend besuchten wir noch den See, der sehr schön war. Die Marienburg besichtigten wir am Donnerstag. Nach der Führung durften alle, die wollten, den Turm besteigen. Als wir endlich nach ca. 200 Treppenstufen oben ankamen, bewunderten wir die schöne Aussicht.

Das Eis danach haben wir uns wirklich verdient und schmecken lassen. Um zu unserem Bus zu kommen, liefen wir über eine sehr wacklige Brücke. Als Abendessen gab es ein typisches polnisches Gericht, das hieß: „Bigos“. Später feierten wir den Geburtstag eines Kindes, wir machten Lagerfeuer mit Würstchen und Mashmellows. Am Tag darauf trafen wir polnische Schüler, die sehr nett waren. Mit ihnen wanderten wir zu einer Quelle, von der wir die Legende erfuhren. Auf dem Weg zurück mit den Bus entstanden interessante Gespräche. Ein Teil der Gespräche wird uns immer in Erinnerung bleiben, über die wir heute noch lachen. Danach schauten wir uns die Schule an. Das Schulgebäude wirkte ähnlich unserem, bloß die Schulform unterscheidet sich doch stark von unserer. Bei uns kommen die Lehrer in die Klasse und dort kommen die Schüler zu den Lehrern. Wir verabschiedeten uns von den Schülern und gingen auch heute wieder in der Stadt Eis essen. Wir zogen weiter, um unsere nächste Unterkunft zu beziehen.

Die Unterkunft befand sich am selben See, nur auf der anderen Seite. Leider hat es am Samstag stark geregnet, was uns allerdings nicht davon abhielt zu staken. Danach waren wir shoppen. Am Abend gingen wir noch im See schwimmen. Am Sonntag hatten wir Großshopping, was wir alle sehr genossen haben. Den vorletzten Tag verbrachten wir vormittags in einem Stadtmuseum und bekamen eine Führung durch die Stadt Danzig. Nach der Führung gingen wir Essen. Das zweite Museum, das wir besuchten, war ein VW Museum. Dort besichtigten wir alle Autos und bekamen eine Rundfahrt im T1 Bus. Wir fuhren zum Schloss, wo wir unsere letzte Nacht verbrachten. Im Schloss gingen wir schön Essen. Nach der Mahlzeit wurden wir durch das Schloss geführt. Die Zimmer, in denen wir schliefen, waren wunderschön und groß. Am letzten Tag fuhren wir um ca. 8 Uhr los und kamen um 23.45 Uhr in Willmars an.

Wir vertrieben uns die Fahrzeit mit Spielen, Musik hören etc. Insgesamt war es eine schöne erlebnisreiche Hausfreizeit mit vielen Erinnerungen an die Zeit, die wir zusammen verbracht haben. Wir bedanken uns vielmals bei der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, die es uns ermöglicht hat, diese tolle Freizeit zu erleben.                                    

Die Wildpferde im Allgäu

In unseren Pfingstferien starteten wir eine spannende Ferienfreizeit ins wunderschöne Allgäu. Am ersten Tag erkundeten wir die schöne Gegend. Nie zuvor hatten wir so viele Kühe auf einmal gesehen. Selbst auf der Straße standen sie und schauten in unser Auto hinein, was wirklich lustig war. Nun begann unser tolles Ferienerlebnis. 

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Wir waren in einem Naturfreibad mit Rutsche, Spielplatz und schönen Kinder- sowie Schwimmerbecken. Dort konnten wir uns sonnen, toben und viele Spiele machen. Auch haben wir Europas längste und steilste Sommerrodelbahn besucht. Uhiiii ging das schnell den Berg hinab. Wir mussten erst mit einer Gondel drei Kilometer hoch hinaus fahren, um zu unseren Rodelbob´s zu gelangen. Auch Sonthofen, eine Stadt ganz in der Nähe unserer Unterkunft, haben wir besichtigt und leckeres Eis gegessen. Auf einem Flohmarkt konnten wir viele Sachen kaufen und staunten über die Vielfalt der Stände. Am dritten Tag wanderten wir hoch hinaus. Über Steine, Stöcke und Wiesen führte uns unsere Weg an die Spitze der Berge. Da war ein tolles Lagerfeuer am Abend, mit Gitarre und Gesang, genau das richtige. Auch grillten wir leckere Würstchen und machten unseren eigenen Pizzateig. Das schöne Allgäu hat viel zu bieten. Einen großen Spielplatz mit einigen Klettermöglichkeiten haben wir auch entdeckt. Zudem lernten wir das Kochen auf einem Holzofen und wir durften sogar unser eigenes Holz hacken. Wir hatten super Wetter, denn die Sonne schien jeden Tag. Gerne denken wir an unsere schönen und abenteuerlichen Ferien zurück und freuen uns schon sehr auf die kommenden.

Wanderung zur Wartburg

Ein erlebnispädagogisches Angebot der Kinder des sozial-emotionalen Verhaltenstrainings führten wir in den Faschingsferien 2016 durch. Unsere Wanderung führte ins geschichtsträchtige Hinterland von Eisenach. Die Tour begann am Jagdschloss “Hohe Sonne“ und bot den Kindern eine erlebnisreiche Wanderung durch die Drachenschlucht zur Sängerwiese und letztendlich hinauf zur Wartburg. 

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Die Wege sind gut markiert und befestigt, weshalb wir uns gut orientieren konnten. Proviant hatten wir genügend dabei und wir nutzten die Rastmöglichkeiten im Tal der Drachenschlucht, sowie auf der Sängerwiese. Die Wartburg konnten wir nach dem steilen Anstieg von weitem erkennen, da sie auf einem Bergrücken, der sein Umland um mehr als 200 m überhöht, thront. Den Anstieg zur Burg bewältigten alle gut und ein Burgrundgang war für uns alle sehr interessant. Die Geschichte der Heiligen Elisabeth und auch das Wirken Martin Luthers, der das Neue Testament in einem kleinen Stübchen der Burg übersetzte und dafür eine Grundlage für eine einheitliche deutsche Sprache legte, begeisterte die Kinder. Eine gute Aussicht hatten wir von der Wartburg mit dem Fernglas ins weite Thüringer Umland. Es folgte ein Abstieg ins Mariental, dem Ausgangspunkt der Drachenschlucht. Nach dem Abstieg waren die Beine nun langsam müde, aber auf dem Rückweg durch die Drachenschlucht war es schön zu beobachten, wie sich die Kinder gegenseitig halfen, um die Wanderung gemeinsam erfolgreich zu beenden. Für uns alle war dieser Tag ein schönes Erlebnis.